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ARBEITSWEISE

Begleitung ohne Anpassungsdruck

Ihre Perspektive bildet den Ausgangspunkt unserer Zusammenarbeit. Gemeinsam betrachten wir, wie Ihre individuellen Bedürfnisse, persönlichen Ressourcen und die Anforderungen Ihres Alltags zusammenwirken – und wo Entlastung oder Veränderung möglich ist. Dabei verbinde ich psychologisches Fachwissen mit einem differenzierten Blick auf Ihre persönlichen Erfahrungen. Das therapeutische Vorgehen orientiert sich an Ihrer Lebensrealität und Ihrem eigenen Tempo.

MEINE PERSPEKTIVE

Raum für den eigenen Rhythmus

Ein persönlicher Gedanke, der auch meine therapeutische Haltung prägt

Illustration: Einen eigenen Rhythmus finden und zu ihm stehen, inmitten von Gewusel und Ablenkung.
Illustration: karindrawings

Dieses Bild begleitet mich bereits seit langer Zeit. Für mich bringt es zum Ausdruck, wie herausfordernd es sein kann, inmitten von Gewusel, Ablenkungen und äußeren Erwartungen den eigenen Rhythmus zu finden – und zu ihm zu stehen. Auch auf meinem Weg wurde mir bewusst, wie leicht die eigene Wahrnehmung und die eigenen Bedürfnisse dabei in den Hintergrund rücken können.

Deshalb hat die Zeichnung hier einen besonderen Platz. Sie erinnert mich daran, wie bedeutsam es ist, sich selbst besser kennenzulernen und der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Der eigene Weg muss dabei nicht geradlinig sein. Manchmal beginnt er damit, genauer hinzuschauen: Was beschäftigt mich? Was brauche ich? Und was entspricht tatsächlich meinem Erleben?

Diese Haltung prägt auch meine Arbeit: Ich möchte Menschen dabei unterstützen, ihre Wahrnehmung ernst zu nehmen und einen Umgang mit den Anforderungen des Alltags zu entwickeln, der ihren Bedürfnissen entspricht. Der eigene Rhythmus muss nicht erst gefunden werden, um seinen Platz haben zu dürfen.

MEIN FACHLICHER ZUGANG

Therapeutische Ansätze

Meine Arbeit ist geprägt von einer beziehungs-, ressourcen- und entwicklungsorientierten Haltung. Verlässlichkeit, Struktur und ein sicherer Rahmen bilden für mich die Grundlage jeder Zusammenarbeit. Die Auswahl der Ansätze orientiert sich an den konkreten Anliegen und Bedürfnissen sowie an der jeweiligen Lebenssituation.

Klientenzentrierte Ausrichtung

Ausgangspunkt sind die Anliegen, Ziele und Ressourcen, die für Sie bedeutsam sind. Die Zusammenarbeit wird transparent gestaltet und gemeinsam ausgerichtet.

Psychoedukation und
Autismusverständnis

Fachliche Informationen zu Autismus werden mit persönlichen Erfahrungen verbunden. Das kann helfen, eigene Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen, Bedürfnisse und Reaktionen besser einzuordnen und Möglichkeiten für den Alltag zu entwickeln.

Strukturierung und
visuelle Unterstützung

Elemente des TEACCH-Ansatzes, visuelle Abläufe und übersichtliche Darstellungen können Orientierung im Alltag und bei Aufgaben bieten. Die Auswahl passe ich an das jeweilige Anliegen und die Situation an.

Social Stories und
Comic-Strip-Gespräche

Diese visuellen Formate können dazu dienen, konkrete soziale Situationen zu ordnen, Perspektiven sichtbar zu machen und mögliche Reaktionen oder Gesprächswege zu besprechen.

Soziale Kompetenzen und
Kommunikation

Kommunikationsweisen, Missverständnisse, soziale Situationen, Grenzen und Konflikte können gemeinsam betrachtet werden. Ziel ist, individuelle Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, ohne die Anpassung an eine bestimmte soziale Norm zum Maßstab zu machen.

Stress- und Emotionsregulation

Belastungssignale und herausfordernde Situationen können gemeinsam eingeordnet werden. Je nach Anliegen kommen zum Beispiel Atemübungen, Achtsamkeit, Grounding oder Progressive Muskelrelaxation zum Einsatz.

Wahrnehmung, Bedürfnisse und Selbstvertretung

Die eigene Wahrnehmung, körperliche und sensorische Bedürfnisse sowie Grenzen besser zu verstehen, kann helfen, sie früher zu erkennen und zu kommunizieren. Gemeinsam entwickeln wir passende Möglichkeiten für den Alltag.

Beziehungen, Grenzen und
Sexualität

Freundschaften, Nähe, Partnerschaft, Grenzen und Sexualität können Thema sein. Die Begleitung orientiert sich an den individuellen Fragen und am persönlichen Erleben.

SO ARBEITE ICH

Was unsere Zusammenarbeit prägt

Unsere Zusammenarbeit verbindet einen verlässlichen therapeutischen Rahmen mit einer individuellen, an Ihren Anliegen und Ihrer Lebensrealität orientierten Gestaltung.

01

Ziele gemeinsam entwickeln

Ihre Anliegen, bisherigen Erfahrungen und persönlichen Ressourcen bilden den Ausgangspunkt unserer Zusammenarbeit. Darauf aufbauend entwickeln wir gemeinsam Ziele und legen therapeutische Schwerpunkte fest, die für Ihre Lebenssituation bedeutsam und realistisch umsetzbar sind. In regelmäßigen Abständen evaluieren wir gemeinsam, inwieweit die vereinbarten Ziele erreicht werden.

02

Ein verlässlicher Rahmen

Ein klarer therapeutischer Rahmen, transparente Absprachen und nachvollziehbare Vorgehensweisen schaffen Orientierung und Verlässlichkeit. Zugleich bleibt Raum für Veränderungen: Schwerpunkte, Tempo und methodisches Vorgehen werden im Verlauf gemeinsam reflektiert und bei Bedarf angepasst.

03

Kommunikation individuell gestalten

Die Kommunikation orientiert sich an Ihren individuellen Ausdrucks- und Verarbeitungsweisen. Neben dem Gespräch können schriftliche Beiträge, Chat, Visualisierungen oder Skalen einbezogen werden. So entsteht ein Austausch, der Verständigung erleichtert und Ihnen ermöglicht, sich auf Ihre Weise einzubringen.

04

Alltag und Lebensrealität

Therapeutische Inhalte werden mit konkreten Alltagssituationen und Ihrer persönlichen Lebensrealität verknüpft. Dabei berücksichtigen wir vorhandene Ressourcen, individuelle Belastungsfaktoren und äußere Rahmenbedingungen. Gemeinsam entwickeln und überprüfen wir Strategien, die unter Ihren tatsächlichen Alltagsbedingungen umsetzbar sind.

GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN

So gestalten wir Ihren Termin

Vorab besprechen wir, welche Rahmenbedingungen Ihnen Orientierung geben und was Sie für die Teilnahme benötigen. Angehörige und weitere Bezugspersonen beziehe ich nur mit Ihrem Einverständnis ein.

Kamera

Sie entscheiden, ob Ihre Kamera eingeschaltet ist. Das kann sich auch von Termin zu Termin unterscheiden.

Ablauf und Übersicht

Eine Agenda, visuelle Elemente oder schriftliche Zusammenfassungen können helfen, den Ablauf im Blick zu behalten.

Unterbrechungen und Pausen

Pausen und Phasen mit weniger Gesprächsanteilen können auch spontan Teil des Termins sein.

Materialien

Je nach Thema können persönliche Interessen, Bilder oder Skalen einbezogen werden. Gemeinsam entwickelte Materialien können helfen, Erfahrungen zu ordnen und Zusammenhänge sichtbar zu machen.